Helixnebel in 3D (NGC 7293)

Weltraumwoche! Gleich zwei Videos zum Thema gemacht, einmal vom Helixnebel und dann nochmal von der Mondoberfläche mit neuer Technologie in Blender.

Dieses Video hier zeigt den Helixnebel gerendert als volumetrisches Objekt mit Blender Cycles. Das bemerkenswerte ist, dass die Gesamtheit dieser komplexen 3D-Struktur mittels eines umfangreichen Shaders aus einem einzelnen Foto herausgerechnet worden ist.

Nachtrag:
Am 20.08.2016 erhielt ich Post vom Royal Observatory in London, Greenwich – genau! dem Ursprung des Nullmeridians – mit der Anfrage, dass deren Astronomen gern erfahren würden, wie ich es denn geschafft habe, diese Bilder auf Basis eines nur einzelnen Fotos zu erzeugen. Deren Planetarium-Inhalte werden nämlich auch mit Blender gemacht und sie wollen mit meiner Technik experimentieren. – Wenn das mal keine Ehrung ist. :)

Micro Displacement – Unbegrenztes Detail jetzt auch offiziell möglich

Blender bekommt wieder einmal ein neues spektakuläres Feature spendiert, welches Oberflächen in nahezu unbegrenztem Detailgrad zu erzeugen erlaubt. Während des Renderings werden hierbei geometrische Oberflächen selbstständig adaptiv unterteilt, sodass hochauflösende Texturen zur Verformung der Oberflächen eingesetzt werden können. Damit sind jetzt Displacement-Auflösungen möglich, die man bisher nur von proprietären Renderern und aus Hollywood-Produktionen kannte. Der Hobby-3D-Artist bekommt somit nun kostenlos dieselben Möglichkeiten an die Hand, die früher nur der Filmindustrie vorbehalten waren.

Jene die mir folgen, werden sich an meine älteren Mond-Animationen erinnern, dieses habe ich mit der neuen Technik erneut gerendert. Der gesteigerte Detailgrad ist deutlich sichtbar.