Kamera-basierende Umgebungsverdeckung

Mit den neuen Möglichkeiten von Micro-Displacements in Blender kommen auch neue Einschränkungen hinzu, insbesondere die (noch) nicht sinnvoll eingeschränkte Menge an unterteilter Geometrie kann da schnell zum Flaschenhals werden. Für mein Vesta Asteroid-Video habe ich daher ein recht einfaches Kamera-Setup zusammengebastelt, welches Geometrien außerhalb des sichtbaren Bereichs der Kamera ausmaskiert und somit von der automatischen Unterteilung ausschließt. Dazu wird lediglich der Vertex Weight Proximity-Modifier und der Mask-Modifier verwendet. So kann man jede Menge Speicher und Renderzeit einsparen. In folgendem Video gebe ich einen flüchtigen Einblick in die Funktionsweise.

Blend-Datei: Camera_Occlusion_Culling_Planet.zip
Posting auf blenderartists.org

Vesta Asteroid-Animation

Das neue Micro Displacement-Feature von Blender ermöglicht hochdetaillierte Oberflächen von – unter Open Source-Programmen – bisher ungekanntem Ausmaß. Die Basis des folgenden Demos bilden Daten der Raumsonde Dawn, die 2011 den Asteroiden Vesta vollständig vermessen hat. Aus diesen Daten wurde dann ein digitales Terrainmodell (DTM) erstellt, welches auf eine Kugel gemappt den Asteroiden naturgetreu wiedergibt.

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn_(Raumsonde)
https://de.wikipedia.org/wiki/(4)_Vesta