Einsturzsimulation der Brücke Albiano Magra

Vor zwei Wochen ist schon wieder eine Brücke in Italien eingestürzt – und schon wieder habe ich eine Simulation davon gemacht.

Meine Vorgehensweise war ähnlich wie bei der Morandi-Brücke seinerzeit: Es gab kaum Pläne und ansonsten nur Fotos, darum mussten lückenhafte Informationen geschätzt und Ungenauigkeiten in Kauf genommen werden.

Trotz dieser widrigen Umstände überrascht es mich immer wieder, wie schnell man mit der BCB-Software zu ersten plausiblen Ergebnissen gelangen kann, wenngleich der Teufel natürlich im Detail liegt.

Da es sich bei Einstürzen generell um chaotische Systeme handelt, können ungenaue Eingabedaten zu entsprechend ungenauen Resultaten führen, welche dann womöglich nicht mehr alle Charakteristika des realen Vorbildes widerspiegeln. Im aktuellen Fall sind die Wesensmerkmale jedoch sehr gut sichtbar geworden.