Einsturzsimulation der Morandi-Brücke

Aus aktuellem Anlass habe ich die Morandi-Brücke simuliert, die vor genau zwei Wochen während eines Unwetters einstürzte. Das Modell ist auf Basis von unvollständigen Plänen entwickelt worden, fehlende Informationen wurden daher geschätzt.

Da der genaue Verlauf des Einsturzes noch ungeklärt ist, habe ich fünf unterschiedliche Versagensmöglichkeiten ausprobiert. Die ersten vier sind jeweils der Abriss eines der Tragseile, was die Brücke aus dem Gleichgewicht gebracht haben könnte. Der letzte Test zeigt eine Überlastung der Brücke, wie es z.B. durch sich ansammelndes Regenwasser auf und/oder innerhalb der Brücke hätte auftreten können.

Anhand der Trümmerbilder sind ggf. Rückschlüsse über den tatsächlichen Verlauf möglich.

Satellitenbild zum Vergleich:

Genoa Bridge Satellite Image

2 thoughts on “Einsturzsimulation der Morandi-Brücke”

  1. Auf der Ostseite des eingestürzten Pylons liegt ein relativ großes Fahrbahnteil auf dem Kopf. Welche Startbedingungen müssen gegeben sein, um die für mich im Bild unplausiblen Bruchlinien,
    den Kopfstand und den Abstand zum Sockel zu erzeugen?
    Ich denke, an den tatsächlichen Bruchlinien müssen gravierende Schwachstellen, wenn nicht Sprengsätze angenommen werden!

  2. Sehr überzeugend, lieber Herr Kostack. Ich möchte Sie bitten, einen Blick auf meine Web-Seite zu werfen, da ich eine
    elaboriert und 2 Modelle aus Stahl- und Profilblech ergestellt habe. Ein drittes Model mit der Abwicklung des Viadukt ist inzwischen in der Mache. Im Endeffekt handelt es sich um eine Brücke (Durchquerung eines Flusses)-Viadukt (Durchquerung eines Tals).

    Bald komme ich auf Sie zu, lieber Herr Kostack. Meine Dankbarkeit für Ihre Untesuchungen. Kompliment!

    Mit herzlichen Grüßen
    Dipl.- Architekt Nicolò Piro
    PiroUrbatectureStudio
    Ahornstr. 27

    48485 Neuenkirchen

    Tel. 05973-902863
    Handi: 0151-743 05 296

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