Einsturzsimulation der Morandi-Brücke

Aus aktuellem Anlass habe ich die Morandi-Brücke simuliert, die vor genau zwei Wochen während eines Unwetters einstürzte. Das Modell ist auf Basis von unvollständigen Plänen entwickelt worden, fehlende Informationen wurden daher geschätzt.

Da der genaue Verlauf des Einsturzes noch ungeklärt ist, habe ich fünf unterschiedliche Versagensmöglichkeiten ausprobiert. Die ersten vier sind jeweils der Abriss eines der Tragseile, was die Brücke aus dem Gleichgewicht gebracht haben könnte. Der letzte Test zeigt eine Überlastung der Brücke, wie es z.B. durch sich ansammelndes Regenwasser auf und/oder innerhalb der Brücke hätte auftreten können.

Anhand der Trümmerbilder sind ggf. Rückschlüsse über den tatsächlichen Verlauf möglich.

Satellitenbild zum Vergleich:

Genoa Bridge Satellite Image

One thought on “Einsturzsimulation der Morandi-Brücke”

  1. Auf der Ostseite des eingestürzten Pylons liegt ein relativ großes Fahrbahnteil auf dem Kopf. Welche Startbedingungen müssen gegeben sein, um die für mich im Bild unplausiblen Bruchlinien,
    den Kopfstand und den Abstand zum Sockel zu erzeugen?
    Ich denke, an den tatsächlichen Bruchlinien müssen gravierende Schwachstellen, wenn nicht Sprengsätze angenommen werden!

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